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Corporate social responsibility

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Dewi Saraswati - Eine Chance für Kinder in Südindien

Seit mehreren Jahren unterstützen wir das Kinderdorf „Dewi Saraswati“ im Süden Indiens, das WISKA und allen Mitarbeitern mittlerweile sehr ans Herz gewachsen ist. Ziel des Hilfsprojekts ist es, den Kindern, insbesondere den stark benachteiligten Mädchen, im südindischen Distrikt Chengalpattu Bildungsmöglichkeiten zu bieten. In Verbindung mit einer ausreichenden Ernährung, einer medizinischen Grundversorgung sowie einem sicheren und geborgenen Umfeld erhalten die Kinder damit eine Chance für ein kindgerechtes Leben und eine selbstbestimmte Zukunft. Aktuell können rund 150 Mädchen und Jungen in „Dewi Saraswati“ wohnen. Weitere 370 Kinder kommen täglich aus der Region und besuchen die zum Kinderdorf gehörende Grundschule und High School.

Angefangen hat der Verein 1992 mit Patenschaften für Kinder im Süden Indiens. Inzwischen hat er ein Grundstück gekauft, eine Schule und Unterkünfte gebaut sowie über 30 Arbeitsplätze geschaffen. Rund 300 Mitglieder und Spender unterstützen das Projekt auf unterschiedliche Weise. Aufgrund der geringen Verwaltungskosten fließen über 95 Prozent der Spenden direkt und zielgerichtet in das Kinderdorf.

Mittlerweile besteht das Projekt im 28. Jahr. Der Verein hat in dieser Zeit, gemeinsam mit Spendern und Partnern, eine Menge erreicht. Viele Jungen und Mädchen haben durch die Hilfe von „Dewi Saraswati“ die Möglichkeit erhalten einen höheren Schulabschluss zu machen und die Universität zu besuchen. Das Beste ist aber, dass diese Jungen und Mädchen mit dem, was sie erreicht haben, nun ein Vorbild für die Kinder der nächsten Generation im Kinderdorf sind. Sie geben Tipps und zeigen den Kindern, was sie alles schaffen können.

Digitaler Unterricht für die Kinder von Dewi Saraswati

2020 war ein besonderes Jahr. Das haben wir überall auf der Welt erfahren müssen – und so auch im Kinderdorf Dewi Saraswati. Die Corona-Pandemie hatte zufolge, dass der Schulunterricht für die Kinder nicht wie gewohnt fortgesetzt werden konnte. Zwar bemühten sich die dortigen Lehrkräfte, den Schulstoff per Post an die Kinder zu schicken. Die neuen Tablets, die Weihnachten 2020 mithilfe unserer Spende angeschafft werden konnten, helfen dabei, den Zugang zur Bildung auch unter den veränderten Bedingungen möglich zu machen.

Brunnen saniert: Sauberes Trinkwasser für die Kinder von Dewi Saraswati

Trinkwassermangel wird in vielen Ländern mehr und mehr zu einem ernsten Problem. Auch im Kinderdorf Dewi Saraswati. Waren die Brunnen, die die Kinder täglich mit sauberem Trinkwasser versorgt haben, in den vergangenen Jahren bis zum Rand mit Wasser gefüllt, trocknen sie nun immer weiter aus. Der Wasserspiegel ist auf einige Meter abgesackt und die Wasserqualität ist dadurch entsprechend schlecht. Zu Weihnachten 2019 setzten wir uns dafür ein, dass einer der Brunnen saniert und tiefer ausgehoben wird, damit wieder ausreichend und sauberes Trinkwasser für die Kinder zur Verfügung steht.

Sicherheit durch Licht und Bücher zum lernen

Zu Weihnachten 2018 haben wir uns dafür eingesetzt, dass „Dewi Saraswati“ neue Solarpaneele bekommt, die das Dorf verlässlich mit Strom versorgen. Die Jungen können sich nun in ihren Räumlichkeiten über warmes Wasser freuen und die Mädchen über helles Licht, das gerade am Abend die dunklen Ecken ausleuchtet.

Dank der neuen Paneele konnten auch die Minimolkerei und die Sportplätze der Primary School und der Highschool auf dem Gelände mit neuen Lampen ausgestattet werden. Mit den Spenden wurden zusätzlich noch neue Bücherregale und Bücher für die Aufenthaltsräume der Kinder angeschafft.

Mehr Energie für Dewi Saraswati

Starke Regenfälle führen gerade in der Regenzeit beinahe täglich dazu, dass der Strom im Kinderdorf ausfällt oder die Transformatoren durch Überlastung ganz kaputt gehen. Bis der Strom wieder störungsfrei fließt, können einige Stunden vergehen. In dieser Zeit ist das Leben in Dewi Saraswati eingeschränkt. Denn Energie wird benötigt, damit die Kinder Licht haben, um ihre Schulaufgaben zu erledigen, damit warmes Essen gekocht oder Moskitos aus den Schlafsälen ferngehalten werden.

Zu Weihnachten 2017 haben wir uns daher darum gekümmert, dass „Dewi Saraswati“ einen Generator bekommt, der die Stromversorgung in einer solchen Situation aufrechterhält und der Betrieb im Kinderdorf damit normal weiterlaufen kann.

Wiederaufbau nach dem Monsun

2016 wurde Südindien und auch der Bundesstaat Tamil Nadu, in dem das Kinderdorf liegt, von einem Monsun heimgesucht. Viele frischangepflanzte Bäume und der Garten wurden weggeschwemmt, auch Reisfelder wurden zerstört. Die ohnehin schwierige Lebensmittelversorgung war daher durch die Folgen des Monsuns noch verschärft. Zu Weihnachten 2016 wurden die Spenden daher vor allem für Lebensmittel- und Futterkäufe verwendet. Mittlerweile sind die zerstörten Reisfelder und der Garten neu angelegt, andere Gegenstände wie die Schulmöbel mussten auf ihre Erneuerung warten und wurden etwas später mithilfe unserer Spenden ausgetauscht.

Unabhängigkeit durch Selbstversorgung

2015 hat WISKA mit seinem Engagement einen großen Schritt zur Verbesserung der Lebensumstände in „Dewi Saraswati“ geleistet. Wir haben uns dazu entschlossen, in eine verbesserte Ernährung der Kinder zu investieren. Denn jeden Tag ausreichend Essen zu bekommen, um satt zu werden, ist für die Kinder in Chengalpattu keine Selbstverständlichkeit. Vielmehr sind Milch, Eier, Obst, Gemüse oder Fleisch für die Kinder noch etwas ganz Besonderes.

Eine ausgewogene und gesunde Ernährung im Kinderdorf sicherzustellen, hat den Helfern vor Ort zunehmend Schwierigkeiten bereitet, denn die Preise für Lebensmittel steigen in Indien jährlich rasant. Um von dieser Entwicklung zumindest teilweise unabhängig zu sein, setzt „Dewi Saraswati“ verstärkt auf die Selbstversorgung. Eine zum Kinderdorf gehörende kleine Molkerei, die Haltung von Nutztieren und der Anbau von eigenem Obst und Gemüse haben bisher zumindest im kleinen Rahmen eine gewisse Grundversorgung gewährleistet. Mit unserer Investition in die Anschaffung weiterer Kühe und Hühner sowie diversen Mango-, Bananen- und Moringa-Bäumen haben wir die Selbstversorgung nun auf ein gutes Niveau geführt – ein Umstand, der nicht nur die Kinder in „Dewi Saraswati“, sondern auch die ganze WISKA-Familie sehr glücklich macht.

Investitionen in Bildung, Gesundheit und Sicherheit

Schon in den vergangenen Jahren haben wir mit unserem Engagement viel in „Dewi Saraswati“ erreicht. Wichtigster Schritt aus der Armut ist Bildung. So hat WISKA schon 2013 mit einer Spende für die Komplettrenovierung der Computerräumlichkeiten mit neuen Arbeitsplätzen und einer gesicherten Stromversorgung gesorgt. Der neue Computerraum wurde von Schülern und Lehrern mit großer Begeisterung angenommen und ist aufgrund des großen Interesses fast durchgehend belegt.

Weiterhin haben wir uns 2014 für den Aufbau einer Wasseraufbereitungs- und einer Solaranlage stark gemacht. Mithilfe der neuen Wasseraufbereitung kann nun ausreichend sauberes Trinkwasser produziert werden, um die Kleinen vor gefährlichen Bakterien und Infektionskrankheiten zu schützen. Die neue Solaranlage erhöht die Sicherheit auf dem Kinderdorfgelände, denn sie sorgt sowohl in den Räumen als auch im Außenbereich für ausreichend Licht. Nicht zu vergessen ist der Ausbau der Sportaußenanlagen: Da die Kinder meistens barfuß laufen, kam es immer wieder zu Verletzungen. Das neu gestaltete, mit mehreren Lagen Sand bedeckte Gelände stellt nun keine Gefahr dar.

Wer mehr über den Verein „Dewi Saraswati“ erfahren oder das Projekt unterstützen möchte, findet alle Informationen dazu auf der Webseite www.dewi-saraswati.de.

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