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EMV-Kabelverschraubungen und Zubehör

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EMV-Kabelverschraubungen und Zubehör zu den Produkten

Unser Sortiment für die elektromagnetische Verträglichkeit

Mit immer leistungsfähigeren und komplexeren Technologien erhöht sich auch die Anfälligkeit von Elektrobauteilen für elektromagnetische Störungen. Zum Schutz vor Wechselwirkungen bieten wir zwei verschiedene Ansätze für EMV-Kabelverschraubungen. Unsere EMV-Kabelverschraubungen sind entweder mit einem Erdungskonus oder einem Kontaktfedereinsatz ausgestattet. Beide Versionen gewährleisten ein wirksames 360° Schirmungskonzept sowie eine dauerhafte Dichtigkeit mit IP68 / 69.

Ganz neu im Sortiment ist unsere EMV-Gegenmutter: Die MagikNUT®. Der Einsatz von Kunststoff-Kabeleinführungen in der Elektroinstallation nimmt stetig zu. Mit unserer neuen EMV-Gegenmutter aus Kunststoff  bieten wir Ihnen eine Alternative zu den Metall-Lösungen. Unsere MagikNUT® kann mit allen Einführungen mit einem metrischen Gewinde kombiniert werden und erweitert damit die Flexibilität in der Installation. Erfahren Sie mehr über unsere MagikNUT®.

EMV-Kabelverschraubungen und Zubehör

Zu den Produktdaten

Alles zum Thema EMV-Kabelverschraubungen

Was versteht man unter EMV?

EMV steht für Elektromagnetische Verträglichkeit. Es meint die Fähigkeit von elektronischen Geräten in einer elektromagnetischen Umgebung zu funktionieren, ohne andere Geräte zu beeinflussen oder beeinflusst zu werden. Elektromagnetische Verträglichkeit ist entscheidend, um die reibungslose Funktion elektrischer Geräte zu gewährleisten.

WISKA EMV-Kabelverschraubungen zeichnen sich durch ihre Störfestigkeit (Immunität gegen äußere Störungen) aus. Sie werden oft in sensiblen Bereichen wie der Medizintechnik, der Industrie und Maschinenbau, Automobilbranche, Marine und im Bereich der Telekommunikation eingesetzt. WISKA liefert Ihnen eine effektive EMV-Abschirmung, sodass Ausfälle oder Beschädigungen effektiv verhindert werden können.

Wie vermeidet WISKA Störungen?

Bei der Erstellung von WISKA EMV-Kabelverschraubungen kommt entweder ein Erdungskonus oder ein Kontaktfedereinsatz zum Einsatz. Der Vorteil dieser Varianten: ein wirksames 360° Schirmungskonzept sowie eine dauerhafte Dichtigkeit mit IP68 / 69. Sie sorgen für eine zuverlässige Ableitung von Störströmen und tragen maßgeblich zur Einhaltung der elektromagnetischen Verträglichkeit in sensiblen Anwendungen bei.

Dank ihrer robusten Bauweise und hochwertigen Materialien eignen sich WISKA EMV-Kabelverschraubungen für den Einsatz in anspruchsvollen Industrien. Sie punkten mit der geforderten mechanischen Belastbarkeit und langfristigen Funktionssicherheit.

Welche Geräte fallen unter die EMV-Richtlinie? Welche Bereiche sind betroffen?

Die EMV-Richtlinie 2014/30/EU regelt in Europa wie widerstandsfähig elektrische Geräte gegen elektromagnetische Störungen sein müssen (Immission). Aber auch, welche Geräte elektromagnetische Störungen verursachen (Emission). Die Prüfung der elektromagnetischen Verträglichkeit gilt somit grundsätzlich für alle elektrischen Geräte und Systeme, die von solchen elektromagentischen Störungen betroffen sind.

Geräte die der EMV-Richtlinie unterliegen sind beispielsweise Industrieanlagen, Schaltschrank-Komponenten, Haushaltsgeräte, Geräte für IT- und Kommunikation. Spezielle Regelungen und Normen gelten unter anderem für Funkmodule bzw. -anlagen sowie medizinische Geräte. WISKA bietet für diese sensiblen Bereiche ein breites Angebot an EMV-Kabelverschraubungen mit hoher Störfestigkeit.

Wann muss eine EMV Prüfung gemacht werden? Welche Normen sind einzuhalten?

Eine EMV-Prüfung ist notwendig, um sicherzustellen, dass elektronische Geräte und ihre Komponenten eine ausreichende Störfestigkeit aufweisen. Entscheidend ist, dass sie in einer elektromagnetischen Umgebung zuverlässig funktionieren. Bei der EMV-Prüfung gilt es, die Widerstandsfähigkeit eines elektrischen oder elektronischen Geräts gegenüber elektromagnetischen Einflüssen zu überprüfen.

Die Entwicklung von EMV-Verfahren und -Richtlinien spielt eine entscheidende Rolle für die Sicherheit und Zuverlässigkeit elektronischer Geräte in verschiedenen Anwendungsbereichen. Durch die Einhaltung dieser Normen und die regelmäßige Überprüfung der EMV-Konformität wird ein reibungsloser, langfristiger Betrieb der Geräte sichergestellt. Die EMV-Prüfung basiert auf der EMV-Richtlinie 2014/30/EU sowie auf Normen wie der DIN EN 61000.

Wie erfolgt eine EMV-Prüfung?

Basis für eine EMV-Zertifizierung sind entweder durchgeführte EMV-Prüfungen im Labor oder eine technische Bewertung des Produkts. Bei der Störfestigkeitsprüfung wird das Gerät gezielt verschiedenen Störgrößen ausgesetzt. Das sind beispielsweise elektrostatische Entladungen, Überspannungen oder hochfrequente elektromagnetische Felder. Dabei wird das Gerät in einem normgerechten Prüfaufbau betrieben, der den realen Einsatzbedingungen möglichst nahekommt, inklusive typischer Verkabelung und Betriebszustände. So wird sichergestellt, dass das Gerät auch unter realen Störbedingungen zuverlässig und normgerecht arbeitet

Der wichtigste Punkt der EMV-Prüfung: Funktioniert das Gerät oder System weiterhin ordnungsgemäß oder kommt es zu Fehlfunktionen oder Ausfällen. Die Bewertung erfolgt gemäß der DIN EN 61000.

Neben der Störfestigkeitsprüfung wird in der Regel auch die Störaussendung (Emission) gemessen, um sicherzustellen, dass das Gerät selbst keine unzulässigen elektromagnetischen Störungen verursacht.

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