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Suchscheinwerfer: Vom Aluminium ohne Kanten – zum Edelstahl mit acht Ecken

Besondere Leistung oder ein hoher Bekanntheitsgrad: Das macht im Sport ein All-Stars-Team aus. Anlässlich unseres hundertjährigen Jubiläums haben wir unser All-Stars-Team aus unserem Bereich der Suchscheinwerfer gewählt.

Scheinwerfer werden in der Seefahrt für verschiedene Zwecke genutzt und benötigt. Sie dienen zum einen der Navigation um z. B. Fahrwege und Schiffsbojen zu erkennen. Suchscheinwerfer unterstützen außerdem die Suche nach vermissten Personen und lassen Gefahren wie Eisberge frühzeitig erkennen.

Auch für Signalübertragungen können z. B. Tagsignalscheinwerfer eingesetzt werden. Schiffe können so auch ohne Funk kommunizieren.

1988 - Erste Suchscheinwerfer bei WISKA

 1988 - Erste Suchscheinwerfer bei WISKA

WISKA erwirbt 1988 die Firma "Ostermann Apparatebau Kiel GmbH" und erweitert das eigene Produktportfolio um den Bereich Suchscheinwerfer. Herr Ostermann arbeitet danach als Berater für WISKA.

Die Produktion zieht von Rellingen nach Kaltenkirchen um. Zu den Einsatzgebieten der Scheinwerfer von Ostermann gehören bis dahin u. a. Marineschiffe, Bundeswehrfahrzeuge und Handelsschiffe.

Das Sortiment umfasst verschiedene Scheinwerfer, von leichten Modellen (LSW) bis hin zu Marine Scheinwerfern (MSW). Außerdem verkauft WISKA einen Tagsignalscheinwerfer für den einhändigen Gebrauch (RBL). Das Gehäuse der Suchscheinwerfer ist rund und besteht aus Aluminium.

Die übliche elektrische Schwenk-Neigeeinheit zur Fernsteuerung ist das FL50. WISKA verkauft Scheinwerferköpfe in den Größen 200, 300, 400, 450 mm.

Halogenglühlampen werden dabei häufig in den Scheinwerferköpfen verbaut, aber auch Xenon- und Halogen-Metalldampflampen kommen zum Einsatz

WISKA konzentriert sich nach der Eingliederung der Scheinwerfer vermehrt auf die Belieferung von maritimen Kunden.

2003 - Neu in Optik und Funktion

2003 - Neu in Optik und Funktion

WISKA verändert das Gehäuse seiner Suchscheinwerfer 2003 komplett.

Das Gehäuse wird nun in 8-eckiger Form aus Edelstahl gefertigt. Grund hierfür sind u. a. eine erhöhte mechanische Stabilität und Korrosionsbeständigkeit des Edelstahls. Die 8-eckige Form des Gehäuses ist bis dato einzigartig auf dem Markt. Die veränderte Form macht es außerdem möglich, Kamerasysteme und Lautsprecher am Gehäuse zu platzieren. Das Edelstahlgehäuse ist zusätzlich mit einer Pulverbeschichtung versehen, da auf Handelsschiffen Flugrost ein Problem ist und Spuren auf dem Edelstahl hinterlassen würde.

Die Schwenk-Neigeeinheit FL50 wird 2003 durch das neue FL51 abgelöst. Die Schwenk-Neigeeinheit passt mit seiner 8-eckigen Form auch optisch zu den Scheinwerferköpfen. Die Scheinwerfer-Serie wird nicht nur äußerlich komplett überarbeitet – auch technisch ändert sich einiges. Dabei werden u. a. Innenbedienung und Vorschaltgeräte weiterentwickelt.

Der Internationale Code für die Gefahrenabwehr auf Schiffen und in Hafenanlagen (ISPS-Code) wird 2004 eingeführt und regelt umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen für diese Bereiche. Die maritime Gefahrenabwehr wird durch den Einsatz von Scheinwerfern verbessert. WISKA bietet verschiedene Lichtlösungen nach den Standards des ISPS-Codes an.

2008: Der erste eigene SKS - Suez-Kanal-Scheinwerfer

2008: Der erste eigene SKS - Suez-Kanal-Scheinwerfer

WISKA bringt 2008 den Suez-Kanal-Scheinwerfer SKS 575 auf den Markt. Zuvor wurde bereits der SKS 3000 verkauft.

Die Durchfahrt durch den Suezkanal erfolgt im Konvoi. Der SKS sorgt dafür, dass vorausfahrende Schiffe nicht geblendet werden, aber die Sicht während der Überfahrt dennoch gut ist.

Der SKS 3000 bestand aus einem runden Aluminium Gehäuse und wird mit einer Halogen-Glühlampe ausgerüstet. 2008 ändert WISKA das Gehäuse auf das markante 8-eckige Edelstahl-Gehäuse und steigt auf eine Halogen-Metalldampflampe als Leuchtmittel um. Der Wechsel der Leuchtmittelart sorgt dafür, dass der SKS 575 nur noch 20 % des Volumens seines Vorgängers hat. Das reduzierte Gewicht sorgt für eine einfachere Handhabung und Montage.

2008: Der neue HML-ISO 35, der Tagsignalscheinwerfer

2008: Der neue HML-ISO 35, der Tagsignalscheinwerfer

In den 90er Jahren produzierte WISKA erstmals einen eigenen Tagsignalscheinwerfer. 2008 bringt WISKA eine weiterentwickelte Version auf den Markt. Der HML-ISO 35 ist für den einhändigen Gebrauch konzipiert und wird am Standort Kaltenkirchen aus Kunststoff hergestellt. Er entspricht der Maritime Equipment Directive (MED A.I/4.52) und gehört damit zur SOLAS (International Convention for the Safety of Life at Sea) Ausrüstung.

2018 - Das neue FL52

2018 - Das neue FL52

Pünktlich zur SMM 2018 wird die bisherige Schwenk-Neigeeinheit FL51 durch das FL52 abgelöst. Die optimierte elektrische Fernsteuerung bietet einige neue Eigenschaften.

Das Oberteil der Schwenk-Neigeeinheit kann nun über zwei Seiten geöffnet werden und vereinfacht so die Wartung und den Austausch von Ersatzteilen bei schwerer Erreichbarkeit des Scheinwerfers. Außerdem verzichtet die neue Schwenk-Neigeeinheit auf Aluminium und besteht komplett aus Edelstahl, so wird für eine hohe Korrosionsbeständigkeit gesorgt.

Das starre Unterteil schütz Anschlusskabel vor Beschädigungen z. B. während der Bewegung des Scheinwerferkopfes.

Mit dem FL52 lassen sich die Scheinwerferköpfe horizontal (+180 ° / -180 °) und vertikal (+34 ° / -34 °) verstellen.

 

Ein Blick in die Vergangenheit

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